Auftragsformulare
Vom Kunden ausgefüllte Transportaufträge in dessen eigenem Layout – als PDF oder Word.
Auftragsformulare, Sammelaufträge, gescannte Faxe, Fotos vom Handy: Die PDF-Auftragserfassung liest Transportaufträge aus jedem Dokument – ohne Vorlagen je Kunde, mit Prüfung jedes einzelnen Feldes.
PDF-Auftragserfassung bezeichnet das automatische Auslesen von Transportaufträgen aus PDF-Dokumenten, Scans und Fotos: Die relevanten Angaben werden als strukturierte Datenfelder erfasst, validiert und an das TMS oder ERP übergeben. Ziel ist nicht der Text des Dokuments, sondern ein geprüfter Auftragsdatensatz.
Technisch entscheidend ist die Art des Dokuments. Native PDFs aus einer Software enthalten den Text direkt; hier geht es allein um die Interpretation des Layouts. Gescannte oder fotografierte Dokumente sind Bilder – sie müssen zuerst per Texterkennung (OCR) lesbar gemacht werden, was eigene Fehlerquellen mitbringt. Ein produktives System behandelt beide Fälle und bewertet die Sicherheit jeder Erkennung.
Warum nicht einfach klassische OCR mit Vorlagen? Weil in einer Spedition jeder Auftraggeber ein anderes Formular verwendet. Eine Vorlage je Kunde zu pflegen ist bei zehn Kunden aufwendig und bei hundert nicht mehr machbar. Die KI-basierte Erkennung versteht, was eine Ladestelle, ein Zeitfenster oder eine Palettenangabe ist – egal, wo sie auf der Seite steht. Mehr dazu im Artikel KI vs. klassische OCR.
Jedes Dokument durchläuft eine feste Kette. Die KI liefert Felder mit Konfidenz; die Software entscheidet, was sicher genug ist und was ein Mensch ansehen muss.
Vom Kunden ausgefüllte Transportaufträge in dessen eigenem Layout – als PDF oder Word.
Mehrere Aufträge in einem Dokument oder als Tabelle – werden in Einzelaufträge getrennt.
Gescannte Aufträge, Faxe, abfotografierte Papiere – per OCR lesbar gemacht und mit Konfidenz bewertet.
Auftragsdaten aus Kundenportalen, die als PDF oder Export vorliegen.
Änderungsdokumente werden dem bestehenden Auftrag zugeordnet, Abweichungen hervorgehoben.
Lieferscheine, Packlisten oder Gefahrgutunterlagen werden erkannt und am Auftrag abgelegt.
Wir prüfen, wie gut sie sich automatisch auslesen lassen – und sagen ehrlich, wo die Grenzen liegen.
Bei nativen PDFs wird der enthaltene Text direkt gelesen, bei Scans und Fotos übersetzt zunächst eine Texterkennung (OCR) das Bild in Text. Ein KI-Modell erkennt anschließend die fachlichen Felder – Adressen, Termine, Paletten, Gewicht, Referenzen – unabhängig vom Layout. Feste Regeln prüfen das Ergebnis, bevor es ins TMS übernommen wird.
Nein. Klassische Auslese-Software arbeitet mit Positionsvorlagen je Formular; die KI-Erfassung versteht den Inhalt. Neue Kunden und geänderte Formulare funktionieren in der Regel ohne Anpassung. Wiederkehrende Sonderfälle lassen sich zusätzlich als Regel hinterlegen.
Sammelaufträge werden erkannt und in einzelne Aufträge getrennt – auch wenn ein Auftrag über einen Seitenumbruch geht. Jeder Auftrag durchläuft anschließend die eigene Prüfung.
Die Erkennungsqualität hängt von der Vorlage ab. Deshalb bewertet das System jedes Feld mit einer Konfidenz: Sichere Felder laufen durch, unsichere werden markiert und einem Mitarbeiter mit Dokumentausschnitt vorgelegt. Schlechte Scans führen so zu mehr Prüfaufwand, nicht zu falschen Aufträgen.
Wenn das PDF als Anhang kommt: das Postfach als Auftragseingang automatisieren.
Zur E-Mail-Auftragserfassung →Alle Transportdokumente automatisch am richtigen Vorgang ablegen.
Zum Dokumentenmanagement →Fachartikel zur Technik hinter der Extraktion, inklusive Qualitätssicherung.
Artikel lesen →